GRATIS Reifen Abholung!

Häufige Fragen

1. Worauf muss beim Reifeneinlagern geachtet werden?

Bei Komplettreifen sollte man vor dem Einlagern den Luftdruck an der Tankstelle um 0,5 bar gegenüber der Herstellervorgabe erhöhen. Denn auch wenn Reifen nicht benutzt werden, verlieren sie langsam an Druck. Des Weiteren sind die Räder zu kennzeichnen, sprich vorne links ist VL und hinten rechts ist HR, so weiß man im Frühjahr auch wieder welcher Reifen wo hingehört. Reifen und Felge sollten vor dem Einlagern auf Schäden überprüft werden und bei solchen auch getauscht werden. Kompletträder sollten übereinander liegend gelagert werden, hierzu bieten sich sogenannte Felgenbäume an. Reifen ohne Felge müssen senkrecht auf einem trockenen, nicht mit Öl o.ä. verunreinigten Boden stehen und sollten alle paar Monate ein wenig gedreht werden. Oftmals fehlt jedoch der richtige Platz zum Lagern, hier gibt es viele Dienstleister wo man seine Räder lagern kann. Natürlich auch bei den REIFENWECHSLERN.

2. Luftdruck korrekt eingestellt?

Ein zu geringer Luftdruck kann gefährlich sein. Schon ein Minus von 0,5 bar sorgt für merkbar unsichere Fahreigenschaften, wie es ein Test des ADAC ermittelte. Die Spurtreue in Kurven kann um die Hälfte abnehmen und der Bremsweg sich um mehrere Meter verlängern. So verlängert sich dieser z.B. bei Minus 1 bar um ganze 10% auf nasser Fahrbahn. Zu bedenken ist auch, dass das als Anti Blockier System bekannte ABS bei unterschiedlichen bzw. falschen Luftdrücken nicht richtig arbeiten kann und somit ein unkalkulierbares Risko darstellt. Bei DIE REIFENWECHSLER wird vor jeden Reifenwechsel der Luftdruck korrekt eingestellt. Trotz alledem sollten sie in regelmäßigen Abständen den Luftdruck ihrer Reifen überprüfen.

3. Weniger Luft kostet!

Ein zu geringer Luftdruck geht ins Geld. Der erhöhte Rollwiderstand des Reifens sorgt hier für einen Mehrverbrauch von bis zu 0,3 l auf 100 km. Geld was man sparen kann. Des Weiteren erhöht sich auch der Verschleiß.

4. Warum Winterreifen?

Winterreifen? "Bei mir schneit es fast nie", "ich fahre meist in der Stadt". Verständlich ist, dass man unter diesen Gesichtspunkten überlegt, ob es einem ein paar hundert Euro wert ist und ein Satz Winterräder wirklich sein muss. Bedenken sollte man jedoch, dass Sommer Gummimischungen bereits bei niedrigen Plusgraden verhärten. Man sagt alles unter 7 Grad ist nicht mehr Sommerreifentauglich. Winterreifen bleiben hier weich, was für eine gute Haftung und ein gutes Handling unabdingbar ist und verfügen außerdem über ein spezielles Lamellenprofil, was auf Schnee und Eis besser greift. Und denken Sie daran, ein bereits um einige Meter kürzerer Bremsweg kann Leben retten.

5. Welche Profiltiefe ist für Winterreifen mindestens vorgeschrieben?

Die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe beträgt auch bei Winterreifen 1,6 mm. Wir und auch der ADAC empfehlen Winterreifen ab 4mm auszutauschen.

6. Wie lange kann ich Winterreifen fahren?

Wer jetzt denkt, mein Winterreifen hat noch 5 mm Profil, der sollte auch auf das Reifenalter schauen. Reifen, welche älter als 6 Jahre sind „verhärten“ was bedeutet, dass die Griffigkeit und Geschmeidigkeit die benötigt wird abnimmt und somit der Grip bei niedrigen Temperaturen nachlässt.

7. Reichen 2 Winterreifen, z.B. nur auf der Antriebsachse?

NEIN! Wenn Winterreifen montiert werden IMMER alle Räder wechseln. Es geht nicht nur um den Antrieb oder Vortrieb. Auch die Bremswege und der Grip hängen vom richtigen Reifen ab.

8. Kann ich Winterreifen im Sommer fahren?

Jein, auch hier ist es so, dass Sommerreifen aus einer, auf die höheren Temperaturen abgestimmte Gummimischung besteht und somit für den perfekten Grip, den besten Fahrkomfort und den kürzesten Bremsweg sorgt. So kann sich z.B. der Bremsweg aus 100km/h um bis zu 16 m verlängern. 16 Meter entspricht fast 4 Autolängen!!!

9. Ganzjahresreifen – DIE LÖSUNG?

Sommer- und Winterreifen sind für die jeweilige Jahreszeit spezialisiert. Neue Winterreifen zeigen auf trockener wie auch auf nasser Fahrbahn bei höheren Temperaturen deutliche Sicherheitsrisiken – von ihrer Benutzung in den Sommermonaten ist demnach abzuraten. Ganzjahresreifen ohne besondere Spezialisierung schneiden bei hohen Temperaturen etwas besser ab als neuwertige Winterreifen, wobei drauf zu achten ist, es gibt nicht DEN Ganzjahresreifen. Die (wintertauglichen) Ganzjahresreifen sind als Winterreifen ausgelegt, wobei sie aber nicht die gleichen Qualitäten haben wie Winterreifen. Dadurch verhalten sie sich aber auch im Sommer ähnlich wie Winterreifen (längerer Bremsweg, schlechtere Kurvenlage usw.). Ganzjahresreifen mit einer schlechteren Wintertauglichkeit stehen im Sommer besser da als Winterreifen ersetzen jedoch keinen Sommerreifen und haben auch einen deutlichen Nachholbedarf auf trockener Straße. Somit empfehlen wir die Verwendung von Sommer und Winterreifen.

10. Die Winterreifen Verordnung! Oder sind Winterreifen Pflicht?

Der entsprechende Paragraph der Verordnung lautet: "Bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte darf ein Kraftfahrzeug nur mit Reifen gefahren werden, die die in Anhang II Nummer 2.2 der Richtlinie 92/23/EWG des Rates vom 31. März 1992 über Reifen von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern und über ihre Montage (ABl. L 129 vom 14.5.1992, S. 95), die zuletzt durch die Richtlinie 2005/11/EG (ABl. L 46 vom 17.2.2005, S. 42) geändert worden ist, beschriebenen Eigenschaften erfüllen (M+S-Reifen)."

Kurz gesagt, bei winterlichen Straßenverhältnissen sind Winterreifen bzw. M+S Reifen Pflicht!

11. Bußgelder und Punkte im Verkehrszentralregister

Bußgelder und Punkte im Verkehrszentralregister in Sachen Winterreifen:

  • Fahren ohne M+S-Reifen: 40 Euro, 1 Punkt, kein Fahrverbot
  • Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer ohne M+S-Reifen: 80 Euro, 1 Punkt, kein Fahrverbot
  • Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer ohne M+S-Reifen: 100 Euro, 1 Punkt, kein Fahrverbot
  • Unfall ohne M+S-Reifen: 120 Euro, 1 Punkt, kein Fahrverbot

12. Was bedeutet von O bis O?

O bis O heißt von Oktober bis Ostern! In dieser Zeit empfiehlt es sich Winterreifen zu benutzen. Auch wenn im Oktober nicht zwingend Schnee liegt, so haben Winterreifen bereits ab Temperaturen unter 7 Grad bessere Eigenschaften als Sommerreifen. Sie verkürzen den Bremsweg, sorgen für eine bessere Traktion. Sie geben mehr Sicherheit.